Mein ganz persönliches DRUPALCITY

Das Drupalcamp in Berlin ist nun schon eine Weile her. Ich war seitdem im Urlaub, habe neue Projekte begleitet und ein bisschen weitergelebt.

Es gäbe über das Camp und seine Anbahnung die ein oder andere Anekdote zu berichten. Es gibt aber eine Sache, die mir ganz besonders am Herzen liegt und die ich hier nach draußen tragen möchte.

Wir sind im Orga-Team bei der Planung immer wieder auf Dinge gestoßen, von denen wir nicht mit letzter Sicherheit wussten, ob und wie sie im harten Campalltag funktionieren würden. Steht das WLAN stabil, kommen wir mit dem Kaffee hinterher? Reicht die Verpflegung, regnet es am ersten Tag in Strömen? Kippt uns jemand ohnmächtig um, kommen tatsächlich die Leute, die ihre Hilfe zugesagt haben?

Erstens: wir hatten Glück. Dinge, die mir bis zum letzten Abend Bauchgrummeln bereitet haben, gingen glatt.

Zweitens: ich war mir die ganze Zeit sicher, dass es eine Community gibt, die sich selbst und so ein Event trägt. Und ohne die wäre es nicht gegangen. Da sind die Leute, die schon Tickets – sogar Supportertickets – gekauft hatten und extra früh angereist waren, um beim Aufbau zu helfen.

Leute, die auf Zuruf einfach mit angepackt haben. Gegrillt, Tische gerückt, Luftballons aufgeblasen und Stadtpläne gemalt haben. Die nicht erst gefragt haben, was sie dafür bekommen. Und die auch getragen hätten, wenn etwas nicht geklappt hätte, da bin ich sicher. Zu sehen, was da alles möglich war und ist, war meine wertvollste Erfahrung bei diesem Event.

Ich hätte mich gern bei mehr Helfern bedankt, denen wir es im Vorfeld mit unserer Kommunikation „nach draußen“ nicht gerade einfach gemacht haben. Das möchte ich hier nachholen, Vielen Dank!

(Inspiriert durch ein Gespräch mit Meike)

Drupalcamp 2009 in Köln

Ich bin gerade auf der Rückfahrt vom Drupalcamp in Köln. Es war einfach nur klasse, so viele Leute aus der Community kennenzulernen oder wiederzusehen. Ich glaube, das war bisher einmalig für Drupal in Deutschland. Der ganzen Organisation kann ich nur riesen Dank für die Veranstaltung aussprechen! Sowohl die Räumlichkeiten, als auch das Rahmenprogramm haben gut gepasst.

Gleichzeitig musste ich aber auch feststellen, dass das Niveau der Sessions doch sehr stark schwankte. Vielleicht lässt sich für das nächste Mal besser feststellen, mit welcher Absicht und auf welchem Level jemand einen Vortrag hält, oder im Publikum sitzt. Das ist eine Fragestellung die ich auch aus den beiden Usergroups in Hamburg und Berlin kenne.