Mein ganz persönliches DRUPALCITY

Das Drupalcamp in Berlin ist nun schon eine Weile her. Ich war seitdem im Urlaub, habe neue Projekte begleitet und ein bisschen weitergelebt.

Es gäbe über das Camp und seine Anbahnung die ein oder andere Anekdote zu berichten. Es gibt aber eine Sache, die mir ganz besonders am Herzen liegt und die ich hier nach draußen tragen möchte.

Wir sind im Orga-Team bei der Planung immer wieder auf Dinge gestoßen, von denen wir nicht mit letzter Sicherheit wussten, ob und wie sie im harten Campalltag funktionieren würden. Steht das WLAN stabil, kommen wir mit dem Kaffee hinterher? Reicht die Verpflegung, regnet es am ersten Tag in Strömen? Kippt uns jemand ohnmächtig um, kommen tatsächlich die Leute, die ihre Hilfe zugesagt haben?

Erstens: wir hatten Glück. Dinge, die mir bis zum letzten Abend Bauchgrummeln bereitet haben, gingen glatt.

Zweitens: ich war mir die ganze Zeit sicher, dass es eine Community gibt, die sich selbst und so ein Event trägt. Und ohne die wäre es nicht gegangen. Da sind die Leute, die schon Tickets – sogar Supportertickets – gekauft hatten und extra früh angereist waren, um beim Aufbau zu helfen.

Leute, die auf Zuruf einfach mit angepackt haben. Gegrillt, Tische gerückt, Luftballons aufgeblasen und Stadtpläne gemalt haben. Die nicht erst gefragt haben, was sie dafür bekommen. Und die auch getragen hätten, wenn etwas nicht geklappt hätte, da bin ich sicher. Zu sehen, was da alles möglich war und ist, war meine wertvollste Erfahrung bei diesem Event.

Ich hätte mich gern bei mehr Helfern bedankt, denen wir es im Vorfeld mit unserer Kommunikation „nach draußen“ nicht gerade einfach gemacht haben. Das möchte ich hier nachholen, Vielen Dank!

(Inspiriert durch ein Gespräch mit Meike)

Drupal Day in Rostock

Am Samstag den 12. März 2011 wird der „Drupal Day Rostock“ stattfinden.

Das freut mich, weil ich seit 2007 meine Selbständigkeit fast ausschließlich mit Dienstleistungen rund um Drupal bestreite. Zum anderen ist Rostock meine Heimatstadt. Informatikfakultät (Veranstaltungsort) und Südstadt-Klinikum (dort kam ich zur Welt ;-)) liegen ca 500m auseinander.

Ich habe zwei Sessions angemeldet. Die Arbeitstitel lauten:

Langsam bin ich aufgeregt genug, um den Kopf voll von Gedanken in eine vortragswürdige Struktur zu überführen. Jedes Mal ein großer „Spaß“.

Das gesamte Wochenende sieht so aus:

Freitag

Samstag

  • 9 Uhr Start des Drupal Day. (Link zum Session Plan)
  • 19 Uhr im „Klock 8“ (Tiergartenallee 1-2) Essen/Trinken/quatschen (-> Forum)
  • was danach passiert, wird der Abend noch zeigen. 🙂

Sonntag

  • 10 Uhr Frühstück im Alex (Neuer Markt 17-18, -> Forum)
  • danach: Abfahrt nach Berlin

Twitter Hashtag lautet: #ddmv
Ich freu‘ mich auf euch! 🙂

Externe Videos in Drupal einbinden

Externe Videos haben den Vorteil, dass man sich um den Betrieb, die Verfügbarkeit und den Traffic von Videoinhalten wenig Gedanken machen muss. Lediglich darum, wie man sie in die eigene Drupal Seite einbindet.

Per Embed-Tag in den HTML-Text

Jede Videoplattform stellt Snippets bereit, die man für die eigene Webseite benutzen kann. Man muss nur darauf achten, dass das Eingabeformat die darin benutzten Tags (z.B.   oder <object>) auch zulässt. Der Standard Filter „Filtered HTML“ tut das nicht, „Full HTML“ jedoch schon. Im Fall von „Full HTML“ kann jedoch unter Umständen der Filter „HTML Corrector“ ein nicht gültiges Snippet ausblenden. Wie man einen bestehenden Eingabefilter ändert, wird auf Drupal.org am Beispiel des <img> Tags beschrieben. Ist man auf der Seite alleiniger Benutzer oder mit einem Kreis fester Redakteure unterwegs, mag das ausreichen. Für unbekannte Benutzer möchte man diese HTML-Tags jedoch besser nicht freigeben.

Mit einem Pseudo Tag

Das Modul „Video Filter“ stellt einen Eingabefilter zur Verfügung, der Pseudotags im Format [video:http://videolink.xy/video/123%5D im Text ermöglicht. In der Artikelansicht wird dann das Video angezeigt. Die Eingabe von kritischen Tags ist so weder möglich, noch nötig. Dennoch muss der Benutzer diesen Pseudo-Tag beherrschen. Je nach Editor kann man einen Button der Toolbar entsprechend konfigurieren.

Das CCK Feld „Embedded Media Field

Für CCK gibt es ein Modul namens „Embedded Media Field“. Das fügt sich nahtlos in die bekannte Logik von CCK und Views ein, inklusive Thumbnails der Videos, wenn die Plattform diese bereitstellt (Vimeo und Youtube tun das). Es genügt die Eingabe der „nackten“ URL zum Video. Es werden ein gutes Dutzend Video-Portale unterstützt. Perfekt für strukturierte Inhalte, aber nicht so schön für ein Video im Fließtext.

Als Link zum Video

Die wohl einfachste Form, Videos einzubinden, ist die Eingabe der URL zum Video im Fließtext. Dafür stellt das eben erwähnte Modul „Embedded Media Field“ ein weiteres Modul zur Verfügung – „Embedded Inline Media“. Analog zum „Video Filter“ Modul muss ein Eingabefilter hinzugefügt werden (Reihenfolge beachten). Nun lassen sich Videos in der Form http://vimeo.com/123 einfügen, in der Artikelansicht werden sich als normale Videos dargestellt. Kleines Modul, große Wirkung.

Weitere Möglichkeiten

Es gibt noch weitere Ansätze, etwa mit dem Modul SWF-Tools, dem Modul Googtube, oder dem recht neuen Modul Vimeo. Das Prinzip ähnelt den oben genannten Modulen.
Vor dem Einsatz muss man sich lediglich über folgende Fragen im Klaren sein:

  • welche Video-Plattformen werden benötigt?
  • CCK Feld (+Views Unterstützung), oder Fließtext?
  • verwendete Syntax für das Einbinden (welcher Editor wird unterstützt?)
  • Zielgruppe (Redaktion oder Forenuser?)

Drupal 7 Sprint in Hannover

Drupal Sprintcamp Hannover - 16./17.10.2010 - Ich bin dabei! Am 16. und 17. Oktober 2010 werde ich in Hannover beim Drupal 7 Sprint sein. Themen des Treffens sind konkretes Coding, Dokumentaion, deutsche Übersetzungen und Fragen zu Marketing+Design. Ein straffes Programm gibt es zwar (noch) nicht, aber jede Menge zu tun, um die heranrollende Version 7 von Drupal in Deutschland noch ein Stück weiter voranzubringen. Derzeit ist Drupal 7 beta 1 verfügbar, eine schöne Grundlage für unsere Wochenendarbeit. Ich freue mich vor allem auf die vielen Gesichter, die ich durch eigene Abwesenheit bei den vergangenen deutschen Drupal Camps in Essen und München nicht kennengelernt habe.
Allen, die nicht dabei sein werden, empfehle ich einen Blick in das Forum zum Sprint, Tweets mit dem Hashtag #d7sc und den IRC Channel #d7sc im Freenode Netzwerk, den man auch mit einem Webbrowser betrachten kann. Allen Sponsoren ein dickes Dankeschön im Voraus! 🙂

Slideshow Module für Drupal 6

Slideshows. Da kann Drupal mit Hilfe von Views mal zeigen, was es kann. Und weil es so beliebt ist, wundert es wenig, dass es dafür ein paar Hände voll Module gibt. Viel Spaß beim Testen!

Eine Sammlung derzeit verfügbarer Slideshow Module:

Ähnliche Übersichtsseiten:

Drupalcamp 2009 in Köln

Ich bin gerade auf der Rückfahrt vom Drupalcamp in Köln. Es war einfach nur klasse, so viele Leute aus der Community kennenzulernen oder wiederzusehen. Ich glaube, das war bisher einmalig für Drupal in Deutschland. Der ganzen Organisation kann ich nur riesen Dank für die Veranstaltung aussprechen! Sowohl die Räumlichkeiten, als auch das Rahmenprogramm haben gut gepasst.

Gleichzeitig musste ich aber auch feststellen, dass das Niveau der Sessions doch sehr stark schwankte. Vielleicht lässt sich für das nächste Mal besser feststellen, mit welcher Absicht und auf welchem Level jemand einen Vortrag hält, oder im Publikum sitzt. Das ist eine Fragestellung die ich auch aus den beiden Usergroups in Hamburg und Berlin kenne.

Modul Spotlight – Activity Stream

Drupal selbst bietet mit dem Modul Aggregator die Möglichkeit, externe RSS-Feeds in eine Seite einzubinden. Mächtigere Module, wie SimpleFeed oder FeedAPI können da schon eine Menge mehr. Sie sind super geeignet, um mit Hilfe von CCK, Views und Token aus RSS-Feeds strukturierte Inhalte zu extrahieren und in Nodes zu schreiben – ganz im Sinne von Drupal.

Das Modul „Activity Stream“ bringt eine ähnliche Funktionalität mit. Anders als die oben genannten Module hat es aber nicht einen zentralen Ansatz, sondern erlaubt es jedem angemeldeten Benutzer, eigene „Streams“ in der Profilverwaltung anzugeben. Beispielsweise ein Podcast-Channel, oder ein eigenes Blog. Wer Friendfeed, Lifestream oder ähnliche Dienste kennt, dem wird das bekannt vorkommen. Per Cron werden die externen Feeds in die Drupal-Site geladen, einzelne Beiträge als Nodes angelegt und auf dem eigenen Profil in Teaserform angezeigt. Spezielle Dienste, wie Twitter, Digg, Del.icio.us, Last.fm und Flickr werden vom Modul bereits gesondert behandelt und mit eigenem Icon versehen. Bei Blogs wird das Favicon angezeigt – schick.

Für die Anzeige der Activity Streams eines Users im Profil, genügt dieser Codeschnipsel, der wahlweise in einen Block, ins Template oder in ein Panel kommt:

<?php
if (arg(0) == 'user' && is_numeric(arg(1))) {
  $uid = arg(1);
  $items = _activitystream_get_activity(user_load(array('uid'=>$uid)));
  print theme('activitystream', $items);
}
?>

Doch damit fangen die Möglichkeiten erst an: Wenn diese Streams erst einmal in Node-Form vorliegen, sind folgende Views nur noch Formsache:

  • Zeige alle Blogbeiträge von Usern
  • Zeige alle Flickr-Bilder von Usern einer bestimmten Gruppe
  • Zeige die Tweets von Usern, die an einem bestimmten Event teilnehmen

Fazit: Eine echte Bereicherung für Community-Seiten und großes Potenzial für die Zukunft.